Bentazon-Produktvorstellung
Bentazon, auch bekannt als Thiadiazin, Basagran oder Pledge, ist ein selektives Nachauflauf-Herbizid für sowohl Reis- als auch Trockenfelder, das 1968 von der deutschen Firma BASF erforscht und entwickelt wurde. Es ist geeignet für verschiedene Kulturen und Weiden wie Reis, Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Sorghum, Sojabohnen, Erdnüsse, Erbsen und Luzerne und bietet eine hervorragende Bekämpfungswirksamkeit gegen breitblättrige Unkräuter und Seggen. Bentazon zeichnet sich durch Vorteile wie hohe Effizienz, geringe Toxizität, breites Herbizidspektrum, keine Phytotoxizität und gute Verträglichkeit mit anderen Herbiziden aus. Es wurde in Ländern wie Deutschland, den USA und Japan in Produktion genommen.

I. Wirkungsweise
Bentazon ist ein selektives Herbizid, das die Photosynthese hemmt und sowohl durch Kontakt als auch systemische Translokation wirkt. In Trockenfeldern wird es hauptsächlich über die Stängel und Blätter von Unkrautsämlingen aufgenommen. In Reisfeldern wird es über Wurzeln, Stängel und Blätter aufgenommen. Es hemmt die Photosynthese und den Wasserstoffwechsel in Unkräutern, wodurch diese verhungern und absterben. Bentazon bekämpft effektiv Seggen und breitblättrige Unkräuter, ist jedoch gegen Grasunkräuter (Poaceae) wirkungslos.
II. Anwendungen
Bentazon ist ein kontaktbasiertes, selektives Nachauflauf-Herbizid. Es wird im Sämlingsstadium angewendet und wirkt durch Blattkontakt. Bei Anwendung in Trockenfeldern dringt es in die Blätter ein und wird zu den Chloroplasten transportiert, wo es die Photosynthese hemmt. In Reisfeldern wird es auch von den Wurzeln aufgenommen und zu Stängeln und Blättern transportiert, wodurch die Photosynthese und der Wasserstoffwechsel gestört werden, was zu physiologischen Fehlfunktionen und zum Absterben führt. Es wird hauptsächlich zur Bekämpfung von zweikeimblättrigen Unkräutern, Reis-Seggen und anderen einkeimblättrigen Unkräutern eingesetzt und ist ein ausgezeichnetes Herbizid für Reisfelder. Es kann auch zur Unkrautbekämpfung in Trockenfeldkulturen wie Weizen, Sojabohnen, Baumwolle und Erdnüssen verwendet werden, wobei Unkräuter wie Sumpfbinse (Scirpus spp.), Cypergras (Cyperus spp.), Monochoria (Monochoria vaginalis), Nadelsumpfbinse (Eleocharis acicularis), Pycreus globosus, Wasserkastanie (Eleocharis dulcis), Klettenlabkraut (Galium aparine), Knöterich (Polygonum spp.), Amarant (Amaranthus spp.), Gänsefuß (Chenopodium album) und Ackerschachtelhalm (Equisetum ramosissimum) bekämpft werden. Die Wirksamkeit ist bei hohen Temperaturen und sonnigen Bedingungen am besten und bei anderen Bedingungen schlechter. Die Dosierung liegt im Bereich von 9,8-30g Wirkstoff pro 100m². Zum Beispiel in Reisfeldern: Anwendung 3-4 Wochen nach dem Umpflanzen, wenn Unkräuter und Seggen vollständig aufgelaufen sind und sich im 3-5-Blatt-Stadium befinden. Verwenden Sie 20-30mL einer 48%igen Flüssigformulierung oder 45-60mL einer 25%igen wässrigen Lösung pro 100m², verdünnt in 4,5kg Wasser. Lassen Sie das Feldwasser vor der Anwendung ab. Wählen Sie einen Tag mit hoher Temperatur, windstillem und sonnigem Wetter, um die Lösung gleichmäßig auf die Unkrautblätter zu sprühen. Fluten Sie das Feld 1-2 Tage später erneut. Dies bekämpft effektiv Seggen (Cyperaceae) und breitblättrige Unkräuter. Die Wirksamkeit gegen Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) ist gering.
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