Internationale Forex-Nachrichten - 13. August
CICC: US-Inflation könnte in eine neue Phase eingetreten sein, mit einer voraussichtlich längeren Inflationspersistenz
Am 13. August erklärte ein Forschungsbericht von CICC, dass der US-CPI im Juli saisonbereinigt um 0,1 % gegenüber dem Vormonat und um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei, während die Kerninflation um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei, alles im Einklang mit den Markterwartungen. Die Energiepreise sanken weiterhin, aber die internationalen Ölpreise sind seit August wieder gestiegen, was die Unsicherheit über zukünftige Energiepreise erhöht. Bei der Kerninflation waren die Preise für Waren relativ stark, während die Preise für Dienstleistungen relativ schwach waren. Insbesondere stiegen die Preise für Informationstechnologieprodukte wie Computer und Software weiter an, was darauf hinweist, dass das durch die steigenden KI-Investitionen verursachte Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage allmählich auf die Verbraucherseite übergeht. Wir glauben, dass die US-Inflation in eine neue Phase eingetreten sein könnte, wobei sich ihre Treiber allmählich von Angebotsschocks wie Zöllen und Ölpreisen hin zu Nachfrageausweitungen durch KI-Investitionen verschieben. Die Inflationspersistenz könnte sich daher verlängern. Für die Federal Reserve verringern diese Daten den kurzfristigen Druck auf Zinserhöhungen, aber im Vergleich zu angebotsgetriebener Inflation erfordert nachfragegetriebene Inflation größere Aufmerksamkeit seitens der politischen Entscheidungsträger.
Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen im September unverändert lässt, liegt bei 59,9 %
Am 13. August, laut CME FedWatch: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinssätze im September unverändert lässt, liegt bei 59,9 %, während die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei 40,1 % liegt. Bis Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt, bei 45,3 %, die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei 44,9 % und die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Zinserhöhung um 50 Basispunkte bei 9,8 %.
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