Internationale Forex-Nachrichten - 18. August
Japan reduziert US-Staatsanleihen im Juni stark; Strategen sagen, dass weitere Verkäufe unwahrscheinlich sind
18. August, Nachrichten: Im Juni gingen die Bestände ausländischer Investoren an US-Staatsanleihen zurück, hauptsächlich aufgrund von Reduzierungen durch Japan und China. Laut am Montag veröffentlichten Daten des US-Finanzministeriums sanken die ausländischen Bestände an US-Staatsanleihen im Juni um 72,1 Milliarden Dollar im Monatsvergleich auf 9,3 Billionen Dollar. Die ausländischen Bestände sind in drei der letzten vier Monate zurückgegangen, nachdem sie im Februar einen Rekordwert erreicht hatten. In diesem Zeitraum fielen die US-Staatsanleihen, da sich Investoren über das enorme Haushaltsdefizit und die über dem Ziel liegende Inflation Sorgen machten. Japan, der größte Halter von US-Staatsanleihen, verzeichnete im Juni die größte Reduzierung und senkte die Bestände um etwa 26,4 Milliarden Dollar auf 1,12 Billionen Dollar. In den letzten Monaten blieb der Yen unter Druck, was Japan zu Interventionen zur Stabilisierung der Währung veranlasste. Die Vereinigten Staaten schlossen sich Ende Juli ebenfalls den Interventionen an. Einige Marktbeobachter glauben, dass der Schritt die Sorge widerspiegelte, dass Japan US-Staatsanleihen verkaufen könnte, um den Yen zu verteidigen, was die US-Borrowing-Kosten erhöhen würde. „Japans Handlungen wurden eindeutig durch den Bedarf an Deviseninterventionen getrieben“, sagte Paresh Upadhyaya, ein Stratege bei Vanguard. Er merkte an, dass US-Finanzministerin Bessent nicht nur im Juli an der Intervention teilnahm, sondern auch vorschlug, dass Japan Fed-Tools nutzen könnte, um den direkten Verkauf von Staatsanleihen zu vermeiden. Es ist fair zu sagen, dass wir wahrscheinlich nicht sehen werden, dass Japan erneut US-Staatsanleihen verkauft.
Die Fed hat eine 65%ige Chance, die Zinsen im September unverändert zu lassen
18. August, Nachrichten: Laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen im September unverändert lässt, bei 65%, während die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 25 Basispunkte bei 35% liegt. Für Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Zinspolitik bei 51,4%, die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 25 Basispunkte bei 41,3% und die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 50 Basispunkte bei 7,4%.
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