Internationale Kalidüngemittel: Die Preise in Brasilien und den USA werden weiter steigen.
Internationales Kalium: Preise in Brasilien und den USA werden weiter steigen
Letzte Woche erholte sich die Nachfrage in den USA und Brasilien. Mosaic aus den USA und der kanadische Düngemittelriese Nutrien starteten ihre Sommerverkaufspläne in den USA Anfang letzter Woche. Käufer begrüßten dies herzlich und erwarteten eine starke Nachfrage, da viele am Ende des Frühlings niedrige Lagerbestände hatten und vor der Anwendung im Herbst auffüllen müssen.
In Brasilien steigen die Preise weiterhin, wobei die CIF-Preise (Kosten, Versicherung und Fracht) letzte Woche zwischen 345 und 358 US-Dollar pro Tonne lagen. Aktuelle Angebote liegen bei 360 CIF und darüber.
Der rumänische Importeur Azochim kaufte 12.000 Tonnen grobkörniges Kaliumchlorid aus Laos. Dieser Handel könnte das erste Mal sein, dass laotisches Kaliumchlorid außerhalb Asiens verkauft wurde.
Gewerkschaftsmitglieder im Hafen von Vancouver stimmten letzte Woche einer vorübergehenden Vereinbarung zu, die einen wochenlangen Stillstand über Löhne und Arbeitsbedingungen beendete. Die Führung der International Longshore and Warehouse Union (ILWU) in Kanada empfahl ihren Mitgliedern, die Vereinbarung anzunehmen, nachdem ein vierjähriges Abkommen am 18. Juli abgelehnt wurde. Hafenarbeiter haben ihre Arbeit nun wieder aufgenommen, obwohl die Bahnlinien weiterhin überlastet und langsam sind.
Das staatliche Düngemittelunternehmen Indonesiens, Pupuk Indonesia, hat die Bieter aufgefordert, die Gültigkeit ihrer Angebote bis zum 31. Juli zu verlängern. Erfolgreiche Angebote werden einen soliden Preismaßstab für Marktteilnehmer in der Region bieten.
Gründe für den Preisanstieg: Ein weltweiter Mangel an Kaliumversorgung ist einer der Hauptgründe für den Preisanstieg. Darüber hinaus tragen der Anstieg der globalen landwirtschaftlichen Produktion, höhere Erntepreise und die Nachfrage der Landwirte nach effizienten Düngemitteln ebenfalls wesentlich zu den steigenden Preisen bei.
Marktausblick
Aufgrund der erwarteten starken Nachfrage werden die Preise in Brasilien und den USA voraussichtlich weiter steigen. Kürzliche Lieferprobleme in Kanada werden die Preise ebenfalls in die Höhe treiben. Im Osten könnten Indiens neue Vertragspreise bald bekannt gegeben werden, was mehr Produkte anzieht. Im Vergleich zur schleppenden Nachfrage in Südostasien sind die Preise in westlichen Ländern attraktiver und ziehen mehr Aufmerksamkeit von Lieferanten auf sich.
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