Harnstoff-Tagesbericht: Nachfragerückgang im Downstream, Transaktionsatmosphäre bleibt verhalten
Inlands-Harnstoff-Preisindex:
Laut Daten von Feidoodoo lag der Preisindex für kleinen granulierten Harnstoff am 9. Oktober bei 2487,27, was einem Rückgang von 10,91 gegenüber dem Vortag entspricht, 0,44 % im Monatsvergleich und 3,45 % im Jahresvergleich.
Harnstoff-Terminmarkt:
Der Eröffnungspreis des heutigen Harnstoff-UR2401-Kontrakts lag bei 2118, der Höchstpreis bei 2182, der Tiefstpreis bei 2104, der Abrechnungspreis bei 2145 und der Schlusskurs bei 2162, was einem Anstieg von 11 gegenüber dem Abrechnungspreis des vorherigen Handelstags entspricht, ein Plus von 0,51 %. Die ganztägige Schwankungsbreite lag bei 2104-2182, mit einer Preisdifferenz von 78. Der 01-Kontrakt stieg heute um 14.956 Kontrakte, mit einer aktuellen Position von 304.028 Kontrakten.
Analyse des Spotmarkts:
Heute setzte der Inlands-Harnstoffmarkt seinen Abwärtstrend fort. Derzeit ist das Gesamtangebot auf dem Markt hoch, die Käufe der Abnehmer sind vorsichtig, und die Handelsatmosphäre auf dem Markt bleibt verhalten.
Im Einzelnen liegt der Preis in der nordöstlichen Region stabil bei 2510-2550 Yuan/Tonne. Der Preis in Nordchina ist auf 2270-2450 Yuan/Tonne gefallen. Der Preis in der nordwestlichen Region ist stabil bei 2450-2460 Yuan/Tonne. Der Preis in der südwestlichen Region ist stabil bei 2350-2800 Yuan/Tonne. Der Preis in Ostchina ist auf 2370-2450 Yuan/Tonne gefallen. Der Preis für kleine Granulate in Zentralchina ist auf 2370-2640 Yuan/Tonne gefallen, während große Granulate stabil bei 2470-2510 Yuan/Tonne liegen. Der Preis in Südchina ist auf 2530-2640 Yuan/Tonne gefallen.
Marktprognose:
Auf der Angebotsseite werden die derzeit gewarteten Anlagen weiterhin schrittweise wieder in Betrieb genommen, und neue Kapazitäten werden ebenfalls freigegeben, sodass das Marktangebot weiterhin hoch bleibt. Für Unternehmen liegt der Fokus hauptsächlich auf der Erfüllung von vor dem Feiertag eingegangenen Aufträgen, und in der aktuellen Marktsituation gibt es nur wenige neue Aufträge. Die meisten Unternehmen mit einer geringen Anzahl von Aufträgen senken allmählich ihre Ab-Werk-Preise, um neue Aufträge zu gewinnen. Auf der Nachfrageseite schwächt sich die Nachfrage der Abnehmer ab, die Bereitschaft zur Lagerauffüllung ist gering, und es herrscht eine abwartende Haltung. Auf der Kostenseite fällt der aktuelle Preis für synthetisches Ammoniak ebenfalls leicht, was sich synchron auf den Harnstoffpreis auswirkt. Der Preis für Kohle in der vorgelagerten Lieferkette ist relativ stark, wobei die Kohlepreise an den Häfen nach den Feiertagen kontinuierlich nach oben angepasst werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass angesichts des aktuellen Marktstatus noch Spielraum für einen Rückgang der Harnstoffpreise besteht, sodass erwartet wird, dass der Harnstoffmarktpreis kurzfristig weiterhin hauptsächlich sinken wird.
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