Internationale Forex-Nachrichten - 2. September
Reserve Bank of New Zealand erhöht Zinsen um 25 Basispunkte; Risiko weiterer großer Erhöhungen reduziert
Am 2. September beschloss die Reserve Bank of New Zealand einstimmig, den offiziellen Leitzins (OCR) um 25 Basispunkte auf 2,75 % anzuheben. Die RBNZ erklärte, dass die Inflation im Juni-Quartal auf 4,1 % gestiegen sei, da die Kraftstoffpreise aufgrund des Konflikts im Nahen Osten gestiegen seien. Die Kerninflation, das erwartete Lohnwachstum und die Inflationserwartungen bleiben im Einklang mit einer Rückkehr der Inflation in den Zielbereich von 1 % bis 3 % bis Mitte 2027 und dem Erreichen des Zielwerts von 2 % Mitte nächsten Jahres.
Die neuseeländische Wirtschaft hat sich nach einem schwachen Wachstum im Juni-Quartal wahrscheinlich wieder erholt, obwohl die Erholung ungleichmäßig bleibt. Es wird erwartet, dass sich die wirtschaftliche Erholung weiter verstärkt und verbreitert. Die Weltwirtschaft steht vor erheblichen Risiken, die die Rohstoffpreise und die Exportnachfrage beeinflussen könnten. Die Erholung in Neuseeland könnte stärker oder schwächer ausfallen als erwartet, während Preisdruck dazu führen könnte, dass die Inflation länger anhält als angenommen.
Das Komitee wird wachsam bleiben und bei Bedarf handeln, um sicherzustellen, dass die Inflation nachhaltig zum Zielwert von 2 % im mittelfristigen Bereich zurückkehrt. Es ist der Ansicht, dass ein schrittweiser Abbau der geldpolitischen Anreize dazu beitragen wird, die Inflation auf den Zielwert von 2 % zurückzuführen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung zu unterstützen. Diese Entscheidung verringert das Risiko, dass in Zukunft weitere große Zinserhöhungen erforderlich sein werden. Zukünftige politische Entscheidungen werden von der Einschätzung des Komitees über das Gleichgewicht der mittelfristigen Inflationsrisiken abhängen.
Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinsen im September unverändert lässt, liegt bei 33,1 %
Am 2. September lag laut CME FedWatch die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve die Zinssätze bis September unverändert lässt, bei 33,1 %, während die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei 66,9 % lag. Bis Oktober beträgt die Wahrscheinlichkeit unveränderter Zinsen 22,5 %, die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Erhöhung um 25 Basispunkte 56,0 % und die Wahrscheinlichkeit einer kumulativen Erhöhung um 50 Basispunkte 21,5 %.
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